Minimalinvasive Operationen des Bauchraumes


Abb.: Laparoskopischer Eingriff wie für Leistenbruch, Reflux oder Gallenblase
Abb.: Laparoskopischer Eingriff wie für Leistenbruch, Reflux oder Gallenblase

Hier finden Sie Informationen über meine folgenden minimalinvasiven Angebote:

  • Minimalinvasive Operationen:

    • Gallenblasenoperation
    • Leistenbruch/Bauchwandbruch Operation
    • Refluxabklärung und Operation

Minimalinvasive Operationen des Bauchraumes werden auch als  laparoskopische oder schlüsselloch-

chirurgische Operationen bezeichnet, da hierfür nur kleinste Schnitte nötig sind (wie im Beispielbild oben gezeigt). 

 

Die geringe Belastung für den Patienten und damit verbunden die viel schnellere Erholung des Patienten ist nur einer von vielen Vorteilen!

 

Laparoskopische Operationen werden in Vollnarkose durchgeführt: Mittels einer speziellen Kamera werden hochauflösende Bilder des  Organs auf den Operations-Bildschirm übertragen über welchen der Chirurg in Bildvergrösserung operiert.   

 

Aufgrund der geringen Belastung für den Patienten können viele dieser Operationen tagesklinisch durchgeführt werden, sodass Sie bereits am Operationstag von mir nach Hause entlassen werden können.

 

Die häufigsten laparoskopischen Eingriffe sind Leistenbruch- und Gallenblasenoperationen:

Gallensteinleiden:  die laparoskopische Cholezystektomie


Oberbauchbeschwerden können häufig auf Gallensteine aber auch auf andere Oberbaucherkrankungen hinweisen. 

 

Ein einzelner Gallenstein oder mehrere Gallensteine liegen oft viele Jahre in der Gallenblase ohne Symptome zu verursachen. Häufig werden Gallensteine bei Ultraschalluntersuchungen im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen als Zufallsbefund diagnostiziert und verbleiben für lange Zeit ohne Symptome.

 

Symptome von Gallensteinen reichen von unspezifischen Oberbauchschmerzen (Drücken, Völlegefühl, Schmerzen) bis hin zur akuten Entzündung der Gallenblase (akute Cholezystitis). Dies wäre bereits eine  Akutoperationsindikation und sollte innerhalb weniger Stunden operiert werden.

 

Löst sich ein Gallenstein oder nur Sand (Sludge) aus der Gallenblase, und wird über die Gallengänge zum Zwölffingerdarm transportiert, führt dies zur Gallenkolik was bei Steckenbleiben des Galleinsteins im Gallengang eine Gelbsucht und sogar aufsteigende Gallenwegs-/Leberentzündungen nach sich ziehen kann.

 

Um diese Verläufe zu vermeiden suchen Sie bitte frühzeitig ärztliche Hilfe auf!

 

 

Für die Abklärung und weiterführende Therapie nehme ich mir gerne Zeit für Sie:

 

Nach Anamnese und körperlicher Untersuchung führe ich die Ultraschalluntersuchung zur Abklärung und Bestätigung der Diagnose in der Ordination durch.

Oberbauchschmerzen können durch viele andere Krankheiten bedingt sein, weshalb mir an der genauen Abklärung wichtig ist. Mitunter sind noch weitere Untersuchungen (CT, MRT, Gastroskopie-/Colonoskopie etc.) indiziert.

 

Bei symptomatischen Gallensteinleiden ist der Goldstandard die minimalinvasive Entfernung der Gallenblase (laparoskopische Cholezystektomie). Hierbei wird minimalinvasiv - über einen kleinen Schnitt im Nabel - die Entfernung der Gallenblase samt der darin enthaltenen Gallensteine durchgeführt.

 

Die Operation führe ich für Sie im Rahmen einer tagesklinischen stationären Aufnahme durch, sodass Sie bereits am Operationstag wieder zu Hause sind. Nachkontrollen und histologische Befundbesprechungen finden wieder bei mir in der Ordination statt.

 

Gerne nehme ich mir Zeit für Sie!

                   

Leistenbruch/ Bauchwandbruch/ Hernien


Sogenannte Brüche der Bauchwand (Hernien) sind angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Schwachstellen der Bauchdecke oder im Bereich der Leiste (Leistenbruch oder Leistenhernie)Durch diese Schwachstellen kann es zu Austritt und in seltensten Fällen sogar zur Einklemmung von Darm kommen. (Bitte lesen darüber Sie auch im Abschnitt "Spezialgebiet Leistenhernien")

 

Man unterscheidet unter anderem: 

  • Leistenbruch
  • Nabelbruch
  • Bauchwandbruch
  • Narbenbruch
  • "Sportlerleiste"
  • etc.

Die Abklärung inkl. klinischer Untersuchung, Ultraschalluntersuchung und Operationsplanung führe ich in der Ordination für Sie durch. 

 

Für diese Krankheitsbilder stehen entsprechend nationalen und internationalen Leitlinien sowohl minimalinvasive als auch offen chirurgische Techniken zur Verfügung.

 

Operativ stellt bei Leistenbruch die laparoskopische Operationstechnik den Goldstandard dar. Die Laparoskopische Operation (TAPP) ist eine Netztechnik; hierbei werden nach Reposition des Bruches feine Kuststoffnetze schlüssellochchirurgisch eingebracht welche die Bruchlücke verschliessen und die Bauchdecke in diesem Bereich sichern.

 

Diese minimalinvasive Technik ermöglicht dem Patienten die schnelle Rückkehr zu Sport und körperlicher Belastung!

 

Sollte ein minimalinvasives Verfahren aus gesundheitlichen Gründen für Sie nicht möglich sein (meist aufgrund schwerer cardialer Vorerkrankungen), biete ich Ihnen bewährte offenen Operationsverfahren nach "Lichtenstein" (sog.spannungsfreie Netztechnik) oder auch netzfreie Nahttechniken an.

 

Nabelbrüche sind kleine Lücken im Bereich des Nabels die sich im Laufe des Lebens vergrössern und dadurch Beschwerden verursachen. Ein frühzeitiger Bruchlückenverschluss gibt Ihnen beste Voraussetzung für ein gutes Ergebnis auf Langzeit. Kleine Lücken können noch mit einfachen Nahttechniken durch den Nabel verschlossen werden, grössere Lücken werden entsprechend internationalen Leitlinien mit feinen Netzen verschlossen.

 

Die sog. "Sportlerleiste" tritt meist bei jungen Fussballspielern sowie Laufsportlern aus Stop-and-Go Disziplinen auf und ist durch Leistenschmerzen bei sportlicher Betätigung gekennzeichnet. Nach Bestätigung der Diagnose sind gerade hierfür minimalinvasive Techniken für eine frühzeitige Rückkehr zum Sport von Vorteil.

 

Narbenbrüche sind häufig Folgen von Trauma (Autounfällen) und Narben nach grossen Bauchoperationen während Bauchwandbrüche die Folge angeborener Schwachstellen der Bauchdecke sind. Bitte bringen Sie Vorbefunde von vorherigen Operationen mit, um einen operativen Verschluss genau planen zu können.

 

Refluxösophagitis und Refluxchirurgie


Unter Reflux bzw. gastroösophagealem Reflux (GORD oder GERD = gastrooesophageal reflux disease) versteht man den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre oder sogar hoch in den Hals und Kehlkopf.

 

Dadurch kann eine Entzündung der Speiseröhre (Refluxösophagitis) des Rachens (Pharyngitis) und auch des Kehlkopfes (Laryngitis) mit unterschiedlichsten Beschwerden führen. 

 

Eine Refluxerkrankung und Refluxösophagitis kann für den Patienten sowohl physisch als auch psychisch sehr belastend sein, und sich durch viele Symptome bemerkbar machen:

  • Schmerzen beim Schlucken
  • Schluckbeschwerden
  • Sodbrennen
  • Mundgeruch (Halitosis)
  • Kloßgefühl im Hals (Globus)
  • Fremdkörpergefühl im Hals
  • Heisserkeit
  • Atemnot insbes. nachts (mitunter Fehldiagnose von Asthma)
  • Oberbauchbeschwerden
  • psychische als auch soziale Belastung
  • uvm.

Die Ursachen dafür können vielfältig sein: ein Zwerchfellbruch ist nur eine unter vielen Ursachen, weshalb ich eine genaue Abklärung für Sie durchführe um  die Therapieoptionen für Sie planen zu können.

 

Zur Abklärung einer möglichen Refluxerkrankung und Refluxösophagitis gehört unter anderem:

  • Ösophagus-pH-Metrie (Säuremessung in der Speiseröhre)
  • Ösophagus-Manometrie (Druckmessung der Speiseröhre)
  • Gastroskopie (Magenspiegelung)

 

Die Refluxerkrankung ist eine interdisziplinäre Erkrankung da diese im Bauchbereich ihren Ursprung hat, und die Symptome jedoch im Hals- und Atemwegsbereich auftreten:  Obwohl ich die Ordination als Chirurgische Ordination führe und HNO-Untersuchungen nicht durchgeführt werden kommt Ihnen meine HNO-fachärztliche Vorerfahrung in diesem Krankheitsbild besonders zu Gute!

 

Für die Abklärung, Beratung, medikamentöse und operativ minimalinvasive Therapie (Fundoplicatio nach Nissen/Toupet) stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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